Konfirmandenfreizeit Spangenberg

Taufe auf der Konfi-Freizeit

„Das war eine hammer Zeit“, so endet die Foto-show der Konfirmandenfreizeit, die wir vom 13.-15.März in Reichenbach erlebten. Mit 35 Konfirmanden aus den Gemeinden Spangenberg und Mörshausen haben wir gesungen, gespielt, gelacht. Und wir haben erarbeitet, was uns als Personen ausmacht und was wir von Jona lernen können, der ja mit Gott viel erlebt.

Ein Höhepunkt der Freizeit waren die Taufen von zwei Konfirmandinnen am Donnerstagabend: Amandine Pisvin und Julia Peinelt.

Zu ihrer Taufe haben wir Ihnen einige Fragen gestellt:

Amandine und Julia, warum habt Ihr Euch erst kurz vor der anstehenden Konfirmation mit 13/14 Jahren taufen lassen?

A: Meine Mutter wollte, dass ich diese Entscheidung selbst treffe.

J: Ich habe mich erst mit 13 taufen lassen, da meine Eltern mir die Entscheidung überlassen wollten, welche Religion ich wähle.

Wie empfandet Ihr den Taufgottesdienst auf der Freizeit? Hat Euch da etwas besonders berührt?

A: Für mich war es eine schöne Erfahrung. Ich freue mich, nun auch ein Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde zu sein.

J: Ich fand den Taufgottesdienst sehr schön, da es sehr entspannt ablief. Mich hat besonders die Geschichte von Nena berührt. [Es ging um ihren Songs: „Wunder geschehen“. Nena schrieb das Lied aus Freude, weil ihr stark behindertes Kind – entgegen der Prognose der Ärzte – Monate nach der Geburt sie doch erstmals anlächelte und Freude zeigte.]

In welchem Alter soll die Taufe Eurer eigenen Kinder einmal stattfinden?

A: Auch ich würde meine Kinder die Entscheidung selbst überlassen.

J: Ich glaube, ich würde meine Kinder nicht als Babys taufen lassen, damit sie ihre eigene Entscheidung treffen können wie ich.

Vielen Dank für die Interviews.