Kinderbibelwoche

„Ihr werdet euch noch wundern“,

die Überschrift der Kinderbibelwoche war gleichzeitig ein Versprechen. Denn es gab in diesen Tagen vieles zum Wundern. So hörten wir gleich drei wundersame Geschichten.

Am ersten Tag staunten die 16 Kinder, die der Einladung gefolgt waren, über das Volk Israel, das auf wundersame Weise durch das Schilfmeer in die Freiheit zog. Aber bewundern konnten wir in dieser Geschichte vor allem Miriam, die vor Freude über diese Rettung auf die Pauke haute und zu Tanzen und Singen anfing. Das wollten wir auch, so bauten die Kinder Rasseln und Klangschalen. Mit dem Lied: “Wir haben Gottes Spuren festgestellt” wurde es dann im Gemeindesaal plötzlich ganz laut, alle Kinder sangen lauthals mit und schlugen die Klanghölzer im Takt.

Die Geschichte am nächsten Tag erzählte, wie Naaman auf wundersame Weise geheilt wurde. Anschließend bastelten die Kinder Wundertüten, mit denen sie andere zum Staunen bringen konnten.

Am dritten Tag wunderten sich die Kinder über Jesus, der am Sabbat die verkrüppelte Hand eines Mannes heilte. Es ist schon bewundernswert, dass Jesus das Heil der Menschen über die Gesetze stellte. Zur Erinnerung filzten die Kinder eine Wunderkugel.

Allerdings macht das Staunen und Wundern auch ganz schön hungrig und durstig. Auch für das leibliche Wohl war in der Kinderbibelwoche gesorgt. O Wunder, die Kinder wurden satt.

Am Sonntag waren alle noch einmal eingeladen zum Abschlussgottesdienst. Auch hier gab es natürlich ein echtes Wunder – kein Hokus Pokus wie die selbst gebastelten Wundertüten, sondern ein echtes Wunder Gottes – das Taufkind. Ein Junge wurde in diesem Gottesdienst getauft und damit wurde ihm von Gott versprochen, dass er ihn ein Leben lang auf wundersame Weise begleiten und von allen Seiten umgeben und die Hände segnend über ihn halten wird.

In diesem Gottesdienst sangen die Kinder noch einmal kräftig begleitet von ihren Klanghölzern von den Spuren Gottes. Und am Schluss tanzten auch ihre Hände noch einmal wundersam zu dem Sesamstraßenschlager: Mana Mana. Also, es stimmt doch: “Wunder gibt es immer wieder.”