Eine neue Erntekrone für Kehrenbach

Guter Besuch zu Erntedank

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Dieser, Martin Luther, zugeschriebene Ausspruch, stand im Mittelpunkt des Erntedankgottesdienstes in Kehrenbach.

Es gibt vieles, wofür wir danken dürfen. Vieles erkennen wir erst im Rückblick. Die Ernte eines Jahres ist ein sichtbarer und guter Grund. Gemeinsam dankten viele Kehrenbacherinnen und Kehrenbacher in einem Familiengottesdienst am Erntedankfest für die vielfältigsten Gaben des Lebens. Das Wort vom Apfelbäumchen erinnerte darüber hinaus aber auch daran, welche Kraft Menschen erwächst, wenn auch die Zukunft unter die Kraft des Dankes stellen.

Im Gottesdienst wurde zudem die neue Erntekrone der Gemeinde ihrer Bestimmung übergeben. Der Landfrauenverein Westharz hatte sie für die Gemeinde gestaltet. Viele liebe Hände aus der Gemeinde haben Sie anschließend weiter verziert und aufbereitet für ihren Platz in der Kirche. Die Erntekrone mit ihren vier Streben symbolisiert die vier Jahreszeiten. Der Kranz verbindet sie zu einem Jahr. Sie stehen für die vier Getreidearten Weizen, Roggen, Flachs und Hafer. Übertragen stehen sie für Freude, Sorge, Hoffnung und Dank. Die Vielzahl der gebundenen Ähren, die die Krone bilden, erinnerten und erinnern die Menschen an ihre Abhängigkeit und ihr Gebundensein an die Natur. Die Erntekrone steht zudem für Anfang und Ende des Lebens und bleibt daher bis Ewigkeitssonntag in der Kirche hängen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Suppe-Essen. Viele Gemeindeglieder hatten köstliche Suppen bereitet und allen Besuchern eine reiche Auswahl der Gaben des Jahres beschert.

Danke für alle Mühe um dieses schöne Fest!