Konfirmation

In der Konfirmation bekennen sich die Jugendlichen zu ihrer Taufe. Ihnen wird erneut Gottes Begleitung auf ihrem Lebensweg zugesagt.    konfirmation
Die Konfirmation wird in einem Gottesdienst gefeiert, der normalerweise an einem Sonntag nach Ostern in den Gemeinden stattfindet.
Zur Vorbereitung auf die Konfirmation dient der Konfirmandenunterricht.


Wo kann ich meinen Sohn/ meine Tochter zur Konfirmation anmelden?

Für die Anmeldung zum Unterricht und dessen Durchführung ist die Pfarrerin bzw. der Pfarrer der jeweiligen Gemeinde zuständig. Bitte setzen Sie sich daher mit Ihrem Pfarramt in Verbindung (hier finden Sie Ihre Gemeinde über eine Karte oder im alphabetischen Verzeichnis).


Wenn mein Sohn/ meine Tochter noch nicht getauft ist…

… dann ist das kein Problem. Da die Begründung der Konfirmation in der Taufe liegt, muss jeder Konfirmand und jede Konfirmandin zuvor getauft worden sein. Dies kann während der Konfirmandenzeit geschehen. Möglich ist ein Taufgottesdienst auch im engsten Familien- oder Freundeskreis in der Kirche oder besonders feierlich im Oster(nachts)gottesdienst.


Wann beginnt der Unterricht?

In der Regel sollten die Konfirmanden bei der Anmeldung das Alter von 13 Jahren erreicht haben oder nahe daran sein. Ein anderes Kriterium zur Anmeldung kann unter Umständen auch die Einbindung in einen Klassenverband sein. Letztlich entscheiden die Eltern selbst, wann sie ihr Kind zum Unterricht anmelden wollen.

Konfirmandenunterricht


Umfang

Die vorgegeben ca. 80 Stunden für die Konfirmandenzeit werden von den Kirchengemeinden unterschiedlich verteilt: Viele Gemeinden beginnen im Herbst oder Winter mit der Aufnahme der Vorkonfirmanden. Der Unterricht wird dann erteilt bis zur Konfirmation um Ostern des übernächsten Jahres, insgesamt also 15 – 18 Monate. Andere Gemeinden komprimieren die 80 Stunden auf 12 Monate. Sie nehmen nach der jeweiligen Konfirmation die neuen Konfirmanden auf.


Unterricht

Der Konfirmandenunterricht wird in der Regel dienstags oder donnerstags zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr erteilt; das hängt von den Verabredungen in den einzelnen Gemeinden ab. Die Schulen sind darüber in Kenntnis gesetzt und sollen bei ihrer Gestaltung der Unterrichtspläne in Hinsicht auf den Nachmittagsunterricht und die Hausaufgabenerteilung darauf Rücksicht nehmen. Einige Gemeinden führen auch Konfirmandentage durch, die meist an Samstagen stattfinden, um den Schulbetrieb nicht ohne Not zu stören. Außerdem führen viele Gemeinden mehrtägige Konfirmandenfreizeiten durch. Dazu gewähren die Schulen 3 unterrichtsfreie Tage pro Schuljahr.


Verantwortung

Die Regelungen zur Gestaltung, zum Rahmen, zum Umfang des Lernstoffs liegen in der Verantwortung der Kirchenvorstände. Er legt fest, wie die jeweilige Gemeinde Konfirmandenarbeit versteht.