Recent news

mm18

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“

1. Johannesbrief 3,8b  – Wochenspruch zum heutigen Sonntag Invokavit

mm17

„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“

Lukas 18,31  – Wochenspruch zum vergangenen Sonntag Estomihi

 

 

mm16

„Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.

Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.

Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre,

der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.  

Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute,

schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht“

 

Aus Psalm 62

 

mm15

„Das erste Anzeichen wirklicher Liebe ist bei einem jungen Mann Schüchternheit,

bei einem jungen Mädchen Kühnheit.“

 

Victor Hugo (1802-1885)

mm14

 

„Liebe, Zuneigung, Herzenswärme, Herzlichkeit,

all das und noch viel mehr, lieber Gott, lässt du mich jeden Tag spüren.

All das, lieber Gott, und noch viel mehr

möchte ich an meine Mitmenschen Tag für Tag weitergeben.

Hilf du mir, damit es mir gelingt.

Amen“

mm13

„Omnia vincit amor“  (Die Liebe besiegt alles)

Vergil (70-19 v.Chr.)

mm12

„Liebe ist wie eine Diva:

launisch, verschwenderisch und unberechenbar“

 

 

mm11

„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“

 

Lukas 18,31  – Wochenspruch zum heutigen Sonntag Estomihi

mm10

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“

 

Hebräerbrief 3,15  – Wochenspruch zum vergangenen Sonntag Sexagesimae

 

mm9

„Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk,

den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,

und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,

mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“

 

Psalm 8,4-6

mm8

“Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale,

aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!”

 

Rudi Völler (Nationaltrainer Deutschlands WM 2002.)  

 

 

 

mm7

„Gott, du hauchst jedem Neugeborenen das Leben ein.

Wir bestehen nicht nur aus Knochen, Muskeln und Wasser.

Sondern wir haben auch einen Geist, einen Verstand und eine einzigartige Würde.

Du hast für jeden von uns eine Begabung vorgesehen.

Danke, dass du so kreativ warst und weiterhin bist.

Danke, dass ich anders bin als andere.

Gott, hilf mir der zu sein, den du dir mit mir vorstellst.

Amen.“

 

 

mm6

„Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling.

Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören dazu.“

 

Hans Christian Andersen (1805-1875)

 

mm5

„Es kommt nicht darauf an, möglichst viel zu tun,

sondern darauf, möglichst viel zu sein.“

 

Erich Fromm (1900-1980)

 

 

mm31

„Gott segne die Erde, auf der wir stehen.

Gott segne den Weg, den wir gehen.

Gott segne das Ziel, für das wir leben.“

 

(aus dem Begleitheft zum Ev. Gesangbuch, „EGplus“, Nr.204)

Predigt aktuell: Ich habe einen Schatz gefunden

Predigt von Dekan Norbert Mecke vom 28. Januar 2018  (Stadtkirche Melsungen; im Rahmen eines vom Deutschlandfunk live übertragenen Gottesdienstes):

 

Predigt: „Ich habe einen Schatz gefunden“ mit 2. Kor 4, 7ff. und einem Song der Gruppe Silbermond

 

Zum Aufrufen der PDF Datei bitte hier anklicken

 

mm30

 

„Die Predigt des Wortes Gottes ist die einzige ernsthafte Bedrohung einer stolz gewordenen Menschheit.“

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

 

 

mm29

„Wo Glaube ist, da ist auch Lachen.“

Buchtitel eines Buches von Fabian Vogt u.a.

 

 

 

Tag der offenen Tür und Flohmarkt

Am Samstag, 20. Januar, öffnete der neue Kindergarten Kutschengraben für alle Interessierte die Türen. Außerdem fand in den Räumen des alten Kindergartens ein Flohmarkt statt, bei dem ausrangierte Gegenstände aus dem Kindergarten gekauft werden konnten. Der Erlös kommt dem Kindergarten zu Gute.

Kindergartenleiterin Sarah Hildebrand und Pfarrerin Elisabeth Barth freuten sich über die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern, die gerne einen Blick in das neue Kindergartengebäude werfen wollten.

 

Evangelisch-Sein und Reformation: Dekan Mecke im Gespräch

Dekan Norbert Mecke über Reformation und Evangelisch-Sein

im Gespräch mit der Gemeindebrief-Redaktion Wolfershausen-Brunslar-Deute

500 Jahre Reformation – Ein Grund zum Feiern?

 

Herr Dekan, bitte vervollständigen Sie die folgenden Sätze:

 

Den 31. Oktober 2017 sollte man feiern, weil…

(Mecke) …weil wir weder sprechen noch schreiben, glauben noch hoffen würden, wie wir es heute tun, wenn es Luther und die durch ihn angestoßene Reformation nicht gegeben hätte.

 

Ich bin evangelisch, weil …

 

(Mecke) …weil ich überzeugt bin, dass es durch und durch im Wortsinn von „Evangelisch“ eine gute Botschaft ist, dass Gott uns aus freien Stücken liebt, vergibt und befreit.

Nichts und niemand steht zwischen ihm und uns.

Es kommt allein auf seine Gnade, die er in Christus allen zeigt, und den Glauben daran, den er schenkt, an.

Wer´s wissen will: die Bibel hält es jedermann zugänglich fest.

 

Mir bedeutet das Wirken von Martin Luther …

 

(Mecke) Luther ist Vorbild in seiner Standhaftigkeit, sympathisch durch seine Schwäche und Selbstkritik, kraftvoll und klar in seiner Sprache:

einfach ein großes Zeichen dafür, wie Gotteserkenntnis einen Menschen formen, inspirieren und gewiss machen kann.

Als Pfarrer und Kirchenmusiker war er nah an den Menschen, hat sich eingemischt in die Politik und gelebt, was er im Glauben erkannt hat.

 

Ich finde, das sind Merkmale fürs „Evangelisch-Sein“:

 

(Mecke) Eigenständig und mündig den Glauben leben;

Freiheit und Weite schätzen, in die Glaube führt;

sich an Gottes Wort halten und damit eine Richtschnur und entscheidende Orientierung haben;

standhaft in Inhalten und beweglich in Formen sein.

 

 

Das wünsche ich der Evangelischen Kirche für die nächsten (500) Jahre:

 

(Mecke) …dass Kirche immer mehr darauf zu vertrauen, dass Gott sie baut als es den eigenen Programmen zuzuschreiben;

…besonders in Sachen Gottesdienstgestaltung und Verkündigung dem „Volk mehr auf´s Maul zu schauen“: eben gute Übersetzerin der guten Botschaft zu sein und bleiben;

…dass wir im Lutherjahr und danach nicht rückwärtsgewandt feiern, sondern in seinem Sinn Kirche nach vorne leben.

Interview mit Dekan Norbert Mecke zum Jahreswechsel

Interview der Gemeindebrief-Redaktion Beiseförth-Malsfeld mit Dekan Norbert Mecke zum Jahreswechsel:

Rund um Persönliches, das Dekansamt, die Kirche und ihre Strukturen

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Was sind eigentlich die wichtigsten Aufgaben eines Dekans?

 

Dekan Norbert Mecke:

„Jetzt bist Du kirchlicher Landrat!“, hat jemand schmunzelnd bei meiner Einführung gesagt. Der Dekan ist laut unserer Grundordnung „für die kirchliche Ordnung im Kirchenkreis verantwortlich“. Er gibt dem Kirchenkreis sozusagen ein Gesicht, ist Vorgesetzter der Pfarrerinnen und Pfarrer, der (ehrenamtlichen) Prädikantinnen und Prädikanten, trägt die

Verantwortung für den Kirchenkreis (und das Kirchenkreisamt, also dessen Verwaltung und Finanzen). Das alles macht er aber nicht alleine, sondern den aus Gemeinden entsandten Mitgliedern der Kreissynode sowie deren „Vorstand“: dem Kirchenkreisvorstand. Zugleich ist ein Dekanat die Schnittstelle zwischen lokaler Ebene und landeskirchliche Leitungsebene. Mir persönlich sehr wichtig: Ein Dekan ist und bleibt Pfarrer, setzt geistliche Impulse, gestaltet viele Gottesdienste und hilft hoffentlich den Gemeinden, möglichst gute Rahmenbedingungen für das Leben und Feiern des Glaubens zu behalten.

 

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Bevor Sie Dekan geworden sind, waren Sie Pfarrer in drei Dörfern im Kirchenkreis Hofgeismar. Was ist Ihnen aus dieser Zeit in besonderer Erinnerung?

 

Dekan Norbert Mecke:

Was für ein Geschenk es ist, mit Menschen den Glauben zu teilen, ihn aufzuspüren im Schönen und Schweren des Lebens. Was selbst kleinste Gemeinden auf die Beine stellen können, wenn Christen von Gott begeistert sind und das mit möglichst Vielen teilen wollen. Wie wichtig es ist, klar in der Verkündigung, aber flexibel in den Formen zu sein, um wirklich „Volkskirche“ abzubilden: zugänglich für unterschiedlichste Menschen. Und schließlich: Dass Pfarrer, Kirchenvorstände und Ehrenamtliche immer Netzwerker und Multiplikatoren sein müssen, damit die vielen Gaben, die es in jeder Gemeinde gibt, entdeckt und einbezogen werden.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Wie ist es gekommen, dass Sie sich für ein Theologiestudium entschieden haben?

 

Dekan Norbert Mecke:

Ich habe eine tolle Kinder- und Jugendarbeit im CVJM genossen: als Teilnehmer und Mitarbeiter. Es waren vorbildliche Hauptamtliche, die mich neugierig gemacht und gefördert haben, den Glauben zu durchdenken und meinen Fragen nachzugehen. Wenn man sich dann vorstellen kann, Pfarrer zu werden (und es ist auch gut, andere zu fragen, ob sie es sich für einen vorstellen können) ist das Theologiestudium eine wunderbare, spannende und bereichernde Zeit.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Was ist Ihr Lieblingsvers in der Bibel? Und was steckt für Sie in diesem Vers?

 

Dekan Norbert Mecke:

„So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2. Kor 5, 21) Für mich liegt der Schlüssel in allem, was wir über Gott sagen können, in Jesus Christus. Er ist der Weg, versöhnt durch Gott und mit Gott leben zu können. Dafür bürgt er. Ich lebe aus diesem Vertrauen. Das weiterzusagen, ist Auftrag jedes Christen: Botschafter sein: Gottes Bodenpersonal und Diplomatisches Korps. Der Vers ist mir ein gutes Leitwort.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Der eigene Glaube entwickelt sich in der Begegnung mit anderen Christinnen und Christen. Von wem haben Sie wichtige Impulse bekommen?

 

Dekan Norbert Mecke:

Die Familie ist dafür – wie für Vieles andere – der gute Nährboden. Dann waren da Mitarbeiter, deren Ausstrahlung in mir geweckt hat: So willst Du auch leben – aus Werten, mit Hoffnung, Vertrauen und Überzeugungen. Im Studium war es besonders ein Professor, der gezeigt hat, das Christsein nicht darin besteht, den Verstand an der Garderobe abzugeben, sondern keine denkerische Auseinandersetzung scheut. Und heute sind es nicht weniger besonders die älteren Menschen, die in unseren Gemeinden in schöner, fast übersehbarer Selbstverständlichkeit ihren Alltag mit Christus leben: mit der Tageslosung oder Bibel in der Hand, gesättigt mit Erfahrungen, dass Glaube auch im Schweren trägt. Menschen die trotz mancher Last nicht bitter werden, sondern gütig bleiben. Und gelassen, weil sie gewiss sind, dass Gott an ein gutes Ziel bringt, was er im Leben angefangen hat.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Gibt es eine theologische Frage oder ein theologisches Thema, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

 

Dekan Norbert Mecke:

Ja. Das Kreuz als Zentrum des christlichen Glaubens. Liebe hat mit Leidenschaft zu tun: damit etwas auszuhalten für den Geliebten. Es nicht nur zu sagen, sondern es zu tun, wenn es hart auf hart kommt. Den Schmerz wirklich auszuhalten, den Vergebung kostet. Das tut Gott, darauf lässt er sich mit Jesus festnageln. Diese Botschaft verständlich und durchdacht in die heutige Zeit zu übersetzen, liegt mir am Herzen. Und mit anderen zu entdecken, wie Anknüpfungspunkte diese scheinbar so alte Botschaft hat: eine ganze Harry-Potter-Saga, unzählige aktuelle Lieder entwerfen Bilder von der Macht der Liebe. Entdecken wir, dass sie auch an „Theologie“ im Wortsinn heranführen können: an Lehre über Gott. Ein zweites Thema, letztlich aber mit dem ersten eng verknüpft, ist die Frage, wie Gott Leid zulassen kann und welche Antworten darauf, wie tragfähig sind.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Man kann immer wieder in den Medien lesen/sehen/hören, dass es mit der Kirche in unserem Land nur in eine Richtung gehe: weniger, kleiner, älter. Was sagen Sie zu einer solchen Diagnose?

 

Dekan Norbert Mecke:

Erstens: Wenn die Diagnose stimmt, dann heißt es umso mehr: Christen geht raus, auf Menschen zu. Sie sollen nicht missen, was unserem Leben Halt und Richtung gibt. Zweitens: Die Diagnose suggeriert, dass weniger und kleiner automatisch „bergab“ bedeutet. Darin kann aber auch eine Besinnung auf das Wesentliche stecken. In der Reformationszeit war genau diese Besinnung Startschuss für eine echte Wiedergeburt der Kirche. Drittens: Wir müssen nichts schönreden, aber auch nichts ohne Gott diagnostizieren. Er ist der Herr der Kirche. Wo er ist, ist Hoffnung und Zukunft. Dass unser Land nicht gottvergessener wird, ist Aufgabe jedes Christen: am besten fangen wir in der Familie an. Und da sage ich: Zum Glück gibt es auch das „älter“ in der Kirche – die Großelterngeneration, die eine wichtige Aufgabe in der Weitergabe des Glaubens hat. Ich sage zugespitzt: Das ist das Beste, was Großeltern ihren Enkeln vererben können!

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Die Kirchenkreise des Schwalm-Eder-Kreises gehen auf eine Strukturreform zu: aus drei macht eins.

 

Dekan Norbert Mecke:

Klappt beim Überraschungs-Ei ja wunderbar. Ein wenig ist es auch für uns so, dass wir an der Aufgabe rütteln und gespannt sind, was herauskommt. Da will Gewachsenes auf allen Seiten behutsam wahrgenommen und überführt sein. Mir ist es wichtig, in einem größeren Gebilde bei keiner Gemeinde das Gefühl aufkommen zu lassen, abgehangen zu sein. Es muss in der Weite des flächenmäßig zweitgrößten Landkreises Hessen überschaubare Unterstrukturen geben: für Haupt- und Ehrenamtliche. Anders sind Aufgaben, Mitspracherecht und Beteiligungsformen nicht zu bewältigen bzw. zu ermöglichen. Wir müssen uns Beweglichkeit erhalten, die uns jetzt als Kirchenkreis Melsungen auszeichnet. Der landeskirchliche Beschluss sieht deshalb auch weiterhin die Dekanate vor. Zugleich müssen wir jetzt etwas schaffen, was dann auch einen gewissen Bestand hat. Strukturreformen sind schließlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Wir gehen es geschwisterlich an.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Wenn Sie einer Gemeinde aus Ihrer Warte einen guten Tipp geben wollen: Was sollte Sie tun? Worauf sollte sie achten?

 

Dekan Norbert Mecke:

Gemeinde soll sich zuerst an dem freuen, was sie hat und ist: eine Gemeinschaft von nicht perfekten Leuten, zu denen Gott ein perfektes Ja sagt. Sie sollte sich nie selbst genug sein. Gemeinde ist als Rettungsstation, nicht als Clubhaus gedacht, als Trainingsort für christliches Leben, dass dann aber im Alltag unter allen Mitmenschen gelebt und bezeugt sein will. Und Gemeindeglieder sollte die beiden Fragen wachhalten: Wer fehlt uns hier, wenn wir feiern? Und wer fehlt mit mir, wenn ich nicht mitfeiere? Die Fragen führen zu Antworten, wie Gemeindeleben und Gottesdienst gestaltet sein will und wie verbindlich ich mich selbst darin mache.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Wenn der Dekan nicht arbeitet, was macht er dann gerne?

 

Dekan Norbert Mecke:

Seine Familie genießen, ab und an Fußball spielen oder Joggen, einfach gerne unter Menschen sein: am liebsten unter solchen mit Humor, die sogar über sich selbst schmunzeln können.

 

Gemeindebrief Redaktion Beiseförth-Malsfeld:

Vielen Dank für das Gespräch.

Marktplatz GmbH: Gesellschaft mit begründeter Hoffnung

„Marktplatz GmbH“: Gesellschaft mit begründeter Hoffnung

1.800 Besucher feiern Heilig Abend vor dem Rathaus

Melsungen. Der Platz stimmungsvoll illuminiert, das Wetter beständig, die Atmosphäre besonders:

So feierten etwa 1.800 Melsunger den Heilig Abend 2017 mit einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Marktplatz.

Die besinnlichen 45 Minuten haben sich längst zu einem Besuchermagneten inmitten der Fachwerkkulisse entwickelt.

„Wo bis tags zuvor der Weihnachtsmarkt adventliche Einstimmung auf das große Fest bereithält, wird auch dessen Zielpunkt und das, worum er sich letztlich dreht, gefeiert!“, ist Dekan Norbert Mecke froh. Wie könnte die Botschaft von Gottes Gegenwart mitten in seiner Welt auch passender gefeiert werden als im Zentrum der Stadt?

In seiner Predigt entlang von erfüllten und unerfüllten Wunschlisten stand deshalb für den Dekan ganz oben an, dass Weihnachten zu einer gemeinsamen Haltung motivieren und bewegen soll.

Er wünschte sich eine große Marktplatz-GmbH: eine Gesellschaft mit begründeter Hoffnung, die ausstrahlt in das Alltagsleben – daheim wie in Gemeinwesen und Politik.

In Texten, Gebeten und Liedern fand das Widerhall. Unter Begleitung des Bläserkreises der Stadtkirche und dem Vokalensemble „Chor mit vier Namen“ gehörten bekannte Weihnachtslieder ebenso zur Feier wie die Lesungen von Bürgermeister Markus Boucsein und den Kindern Paula Reerink und Simon Hofmann. Vom Gebet des Zehnjährigen zeigten sich viele Besucher berührt: „Du kommst nicht mit Muskelkraft oder als Wunsch-Erfüller, sondern zärtlich, sanft und mit Liebe. Wahrscheinlich erreichst Du so, was Dir am Wichtigsten ist: unser Herz.“

Für einen guten Ablauf und das Sicherheitsgefühl sorgten zahlreiche Ordner aus der Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde sowie die Einsatzabteilung der Melsunger Feuerwehr.

Ein deutliches Hoffnungszeichen setzten die vielen Besucher bereits mit der Kollekte für „Brot für die Welt“: über 3.000 € kommen nun Menschen in Armut oder angesichts von Katastrophen zugute.

Alte Bekannte: „Wir sind da!“ – Debüt-Album erschienen

Die „Alten Bekannten“ kommen nach Melsungen in die Stadtkirche am 1. September 2018.

„Wir sind da!“ – Debüt-Album erschienen
Seit Anfang des Jahres 2017 haben die Alten Bekannten, die Nachfolgeband der Wise-Guys,  an den neuen Songs ihrer ersten CD gearbeitet, unter Anderem im Rahmen zweier sehr schöner Kreativzeiten in der Eifel. Die CD enthält fünfzehn Titel, samt und sonders aus der Feder der „Alten Bekannten“. Manches knüpft an Songs der Wise Guys an, aber Vieles ist auch sehr überraschend und anders. Ihr werdet sehen… bzw. hören. Seit dem 8.12.2017 ist die CD im Handel erhältlich. Das Album ist bei Pavement Records erschienen.

Karten für das Konzert in der Stadtkirche sind unter: 0180 6050400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem Festnetz, max 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen) oder www.adticket.de oder

https://28274.reservix.de/p/reservix/event/1015608 zu beziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Goldene Konfirmation gefeiert

Goldene Konfirmanden aus Kehrenbach und Kirchhof feierten ihr Wiedersehen

Der Konfirmationsjahrgang 1967 aus Kehrenbach und Kirchhof feierte in diesem Jahr seine Goldene Konfirmation mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kehrenbacher Kirche am 1. Advent, dem Beginn des neuen Kirchenjahres.
Vor 50 Jahren, am 2. April 1967, konfirmierte Pfarrer Otto Wiegand in den Kirchen von Kehrenbach und Kirchhof  zwanzig junge Menschen. 50 Jahre später, am 3. Dezember 2017, feierten nun zwölf der ehemaligen Konfirmanden ihre goldene Konfirmation, bei der Pfarrer Dr. Sigurd Sadowski die Predigt hielt. Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes stand die Schriftlesung aus der Offenbarung 5, 1-5 (Das Buch mit den sieben Siegeln). Die Predigt versuchte die Bilderwelt der Offenbarung auf den Sonntag und die Goldene Konfirmation zu beziehen. In Träumen werden Zeit und Raum so außer Kraft gesetzt, dass Menschen aus ihnen eine Wahrheit herauslesen, die das bloße Nachdenken niemals erbracht hätte.
In diesem Sinne versuchte die Predigt die Bilder und Erinnerungen der Konfirmanden an die Konfirmandenzeit mit denen der Offenbarung zu verbinden und Jesus Christus als das Bindeglied für beides herauszustellen.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Goldenen Konfirmanden in der Stadthalle Melsungen, um beim gemeinsamen Mittagessen und der abschließenden Kaffeetafel Erinnerungen auszutauschen und den Ehrentag gebührend zu feiern.

 

Auf dem Foto:

Die zwölf Jubilare von links: Ingrid Schmidt, Hans Sennhenn, Gisela Walenta, Günther Schmoll, Wilma Horn, Dieter Wagner, Marianne Kühlborn, Helmut Hildebrand, Jürgen Schmoll, Edeltraud Strube, Lothar Weisskopf, Edith Günther-Mahdavi

 

Foto: Gerhard Schmoll